The technological imagination from the early Romanticism through the historical Avant-Gardes to the Classical Space Age and beyond
domingo, 4 de dezembro de 2011
The Dark Sun of Big Science or Was die Welt Im Innersten zusammenhält - Faust Part 1 Scene 1 Johann Wolfgang Von Goethe
Nacht
In einem hoch gewölbten, engen gothischen Zimmer Faust unruhig auf seinem Sessel am Pulte.
Faust.
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerey und Medicin,
Und leider auch Theologie!
Durchaus studirt, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Thor!
Und bin so klug als wie zuvor;
Heiße Magister, heiße Doctor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr'
Herauf, herab und quer und krumm,
Meine Schüler an der Nase herum -
Und sehe, daß wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.
Zwar bin ich gescheidter als alle die Laffen,
Doctoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Scrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel -
Dafür ist mir auch alle Freud' entrissen,
Bilde mir nicht ein, was rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab' ich weder Gut noch Geld,
Noch Ehr' und Herrlichkeit der Welt.
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab' ich mich der Magie ergeben,
Ob mir, durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimniß würde kund;
Daß ich nicht mehr, mit saurem Schweiß,
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammen hält,
Schau' alle Wirkenskraft und Samen,
Und thu' nicht mehr in Worten kramen.
Scene I: Night
(In a high-vaulted Gothic chamber, Faust, in a chair at his desk, restless.)
Ah! Now I’ve done Philosophy,
I’ve finished Law and Medicine,
And sadly even Theology:
Taken fierce pains, from end to end.
Now here I am, a fool for sure!
No wiser than I was before:
Master, Doctor’s what they call me,
And I’ve been ten years, already,
Crosswise, arcing, to and fro,
Leading my students by the nose,
And see that we can know - nothing!
It almost sets my heart burning.
I’m cleverer than all these teachers,
Doctors, Masters, scribes, preachers:
I’m not plagued by doubt or scruple,
Scared by neither Hell nor Devil –
Instead all Joy is snatched away,
What’s worth knowing, I can’t say,
I can’t say what I should teach
To make men better or convert each.
And then I’ve neither goods nor gold,
No worldly honour, or splendour hold:
Not even a dog would play this part!
So I’ve given myself to Magic art,
To see if, through Spirit powers and lips,
I might have all secrets at my fingertips.
And no longer, with rancid sweat, so,
Still have to speak what I cannot know:
That I may understand whatever
Binds the world’s innermost core together,
See all its workings, and its seeds,
Deal no more in words’ empty reeds.
"Big Science" by Laurie Anderson
sábado, 3 de dezembro de 2011
Interview mit Prof. John C. G. Röhl - "Wilhelm II"
Damals meinte Thomas Mann sei der Kaiser ein “dekoratives Talent”. Diese politische Neigung zum “Representieren” für die Medien war schon sehr moderne an ihm, bzw. die Politik als Spektakel. Wie versuchen Sie seine historische Rolle in der Verkettung der Erreignisse im Sommer 1914 neu zu bewerten?
John Röhl - Kaiser Wilhelm II. war in der Tat ein äusserst „dekorativer“ Monarch, immer in der imposanten Uniform zu sehen, oft zu Pferd, umgeben von seinen hochgewachsenen Flügeladjutanten. In diesem Sinne verstand er wohl das Verlangen der modernen Massengesellschaft nach Glanz und Gloria und versuchte, diese Neigung der Menschen für die Popularität der Monarchie auszunutzen.
Vollkommen „unmodern“ war dahingegen seine quasi-absolutistische Auffassung der Rolle eines Monarchen an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. Seine zahlreichen Reden, in denen er unaufhörlich sein Königtum von Gottes Gnaden – „Einer nur ist Herr im Reich, und das bin ich“; „Herrlichen Tagen führe ich Euch entgegen“, „suprema lex regis voluntas“, usw. – verfehlten völlig den Geist der Zeit. Alle Staatsmänner, Diplomaten, Generäle, Parteiführer, Journalisten, fremde Beobachter sagten schon bald nach der Thronbesteigung Wilhelms (1888) den Untergang der Hohenzollermonarchie unter diesem Kaiser voraus. Millionen stimmten für oppositionelle Parteien wie die SPD, die nicht nur republikanisch sondern marxistisch war. Aber auch in der Oberschicht und im Bürgertum nahm Wilhelms Unbeliebtheit massiv zu. 1917 schreibt ein hoher Staatsbeamter von der „erschreckenden Unpopularität des Kaisers“.
Kaiser Wilhelms II. Rolle in der Politik ist seit Jahrzehnten unterschätzt worden. In dem jetzt erschienenen zweiten Band meiner Biographie (deutsche Ausgabe 2001, englische Ausgabe 2004)
habe ich genau aufzeichnen können, wie der junge Monarch im Lauf der 1890er Jahre die enorme Macht, die Bismarck für sich angesammelt hatte, langsam aber sicher an sich reissen konnte. Diese Macht war besonders stark in der Personalpolitik – alle Staatsmänner und Militärs wurden von ihm persönlich ernannt – und im militärischen Bereich, wo er seine „Kommandogewalt“ als Oberster
Kriegsherr ohne verfassungsmässige Einschränkung ausüben konnte.
In der Julikrise 1914 war er nicht der Hauptkriegstreiber. Das waren anfangs der Reichskanzler von Bethmann Hollweg, der Unterstaatssekretär Arthur Zimmermann und einige wenige andere. In der letzten Woche vor dem Kriegsausbruch nahmen die Generäle Erich von Falkenhayn und Helmuth von Moltke das Heft in die Hand. Der Kaiser wurde von diesen Leuten zum Teil manipuliert und hinters Licht geführt. Drei Tage lang, vom 28. bis 30. Juli 1914, wurde er etwas schwankend. Aber er war von Anfang in die Ziele der Reichsleitung und der Generäle, einen Krieg gegen Russland und
Frankreich unter vermeintlich fabelhaften Bedingungen auszulösen, eingeweiht. Als Kaiser, König von Preussen und Oberster Kriegsherr musste er alle wichtigen Entscheidungen gutheissen und
verantworten. Zum Schluss hat er mit feuchten Augen des Stolzes die Mobilmachungsorder gegen Russland und Frankreich unterzeichnet. Allein der britische Kriegseintritt und die Weigerung Italiens, an Deutschlands Seite in den Krieg zu treten, hat sein und Bethmann Hollwegs Konzept verdorben.
Wie beurteilen Sie die These vom „Dreißigjährigen Krieg des zwanzigsten Jahrhunderts“, der zufolge der 1. und 2. Weltkrieg in einem engen Zusammenhang gesehen werden müssen?
John Röhl - Der deutschen Führung ging es im Ersten Weltkrieg um die Beherrschung des europäischen Kontinents vom Atlantik bis weit in das damalige Russland hinein. Seit der Arbeit des Hamburger Historikers Fritz Fischer in den 1960er Jahren bestehen über die weitreichenden Kriegsziele des Kaiserreichs keine Zweifel mehr. Vor allem das sogenannte September-Programm Bethmann Hollwegs vom Herbst 1914 zeigt die Ziele im West und Osten im Detail auf. Diese Ziele haben unverkenbar eine grosse Ähnlichkeit mit den territorialen Ziele, die Hitler im Zweiten Weltkrieg durchzusetzen suchte.
In diesem Sinne kann man den Zweiten Weltkrieg durchaus als
eine Wiederaufnahme des nicht erfolgreichen Ersten Weltkrieges verstehen, wenn auch Hitlers Reich in anderer Beziehung – ich denke hier vor allem an seine rassistische Vernichtungspolitik den
Juden und anderen gegenüber – eine Radikalität entwickelte, die im Ersten Wektkrieg (noch) nicht zu sehen war.
Im September 1940 schrieb Kaiser Wilhelm II. an einen amerikanischen Freund:
Hitlers Krieg sei „a succession of miracles. ... The brilliant leadings Generals in this war came from My school, they fought under my command in the [First] Worlds War as lieutenants, captains or young majors. Educated by Schlieffen they put the plans he had worked out under me into practice along the same lines as we did in 1914.”
Die Deutschen haben lange gebraucht, um das Trauma der Niederlage von 1945 und die traumatische Erfahrung ihrer Begeisterung für Hitler zu überwinden oder zumindest aufzuarbeiten. Kann man heute sich wieder besser mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzen?
John Röhl - In diesem Sommer haben die Deutschen den Ersten Weltkrieg in einem Masse gedacht wie nie zuvor und weit intensiver als die Franzosen oder Engländer. Der 90. Jahrestag des
Kriegsausbruchs 1914 ist in Deutschland zum Anlass genommen worden, in unzähligen Ausstellungen, Zeitungsartikeln, Büchern, Fernsehdokumentationen und Rundfunksendungen die Ursachen dieses schrecklichen Krieges und die furchtbaren technischen Entwicklungen, die er hervorbrachte, genaustens darzulegen. Hier in Grossbritannien ist der Jahrestag kaum beachtet worden. Nur vier Kriegsteilnehmer (ihr Alter lag zwischen 104 und 108) nahmen in Whitehall an der Gedenkfeier teil.
Seit Verdun führte der systematische Einsatz der Technologie auf dem Schlachtfeld zur Hölle der Massenvernichtung, zum “Totalen Krieg” als eine "Materialschlacht", in dem der Mensch als "Blutpumpe" benutzt wurde. Es geht nicht den Feind zu besiegeln oder an den Verhandlungstisch zu zwingen im Clausewitzs Sinne, aber ihn total und für immer zu vernichten. Wie entsteht dieser Begriff und was sind seine Folgen in unserer Gegenwart?
John Röhl - Ich teile nicht die Ansicht, dass der Krieg sich gewissermassen verselbständigt hat, d. h.zum Selbstzweck wurde. Die politischen Ziele, die man sich vorgenommen hatte, blieben
vorherrschend. Sie konnten jedoch nur durch den Sieg über den Feind erreicht werden, und das brachte auf beiden Seiten eine erschreckende Eskalation der Grausamkeiten mit sich. Im Winter
1917 signalisierten die Bolschewiken ihre Bereitschaft, die deutschen Friedensbedingungen anzunehmen; am 3. März 1918 unterzeichnete Trotzki auf Befehl Lenins den „vergessenen“ Frieden
von Brest-Litowsk,
durch den das Deutsche Kaiserreich seine Kriegsziele im Osten, die bereits 1914 in der September-Denkschrift Bethmann Hollwegs angedeutet waren, erreicht hat. Wären die Amerikaner nicht zur gleichen Zeit in den Krieg eingetreten, hätte Deutschland möglicherweise auch den Westen Europas unter seine direkte Kontrolle gebracht.
Wilhelm II., C. H. Beck, München 1993–2008:
Band 1: Die Jugend des Kaisers, 1859–1888 in der Google Buchsuche. München 1993, ²2001, ISBN 3-406-37668-1.
Young Wilhelm. The Kaiser's early life, 1859–1888 in der Google Buchsuche. Cambridge University Press, Cambridge 1998.
Band 2: Der Aufbau der Persönlichen Monarchie, 1888–1900 in der Google Buchsuche. München 2001, ISBN 3-406-48229-5.
Band 3: Der Weg in den Abgrund, 1900–1941. München 2008, ISBN 978-3-406-57779-6.
Wie das 20. Jahrhundert entgleiste! Der Zivilisationsbruch von 1914-1918 und die Kollateralschäden
Im Jahr 2014 jährt sich der Kriegsausbruch des 1. Weltkriegs zum 100. Mal. In der Zeit vor diesem Krieg erlebten Europa und die USA eine erste Globalisierung. Kunst, Zivilisation (außer für die Kolonien), Transportwege und Industrien blühten. Der August 1914 brachte dann einen krassen Zivilisationsbruch, den niemand erwartet hatte.
Man sagt: Damals gingen in Europa die Lichter aus. Sie wurden eigentlich nie wieder in der alten Art angezündet. Nach der Beobachtung namhafter Historiker kamen die Waffen tatsächlich erst nach 31 Jahren, im Jahre 1945, wirklich zur Ruhe.
Die zivilisatorischen Folgekosten des Kriegs – bis hin zu Auschwitz – waren noch schlimmer als der Krieg selbst. Es ist deshalb wichtig, sich zu erinnern: der ERSTE Weltkrieg brachte das 20. Jahrhundert zur Entgleisung. Was gibt uns heute die Sicherheit, dass unser 21. Jahrhundert nicht entgleisen kann?
Da aus dem 1. Weltkrieg nichts Wirkliches gelernt wurde, bleibt sein Erfahrungsgehalt und seine Probleme bis heute aktuell. Wie es Ernst Jünger formuliert: „Wer die Massaker nicht erinnert, pflegt sie.“
Beitraege Mit u.a. Jörg Friedrich (Publiszist und Historiker), Sönke Neitzel (Zeitgeschichte), Markus Pöhlmann (Militärhistoriker), John C.D. Roehl (Autor und Historiker), Bernhard R. Kroener (Militärhistoriker). Mit Musik von Gustav & Band, Kraud‘n Sepp, Pierre Boulez, Bernd Alois Zimmermann (DIE SOLDATEN).
Teil 1
Teil 2
quarta-feira, 30 de novembro de 2011
Entropy, Entropia, εντροπία: Charles Ives - "The Unanswered Question" e outras perguntas não respondidas, Brother
Três tentativas apenas, mas o eco de sua voz aponta, inevitalmente, para a única direção da seta do tempo: cada vez menos informação/energia útil pode ser utilizada. O poeta Robert Frost se perguntava ainda se o mundo terminaria em gelo ou fogo, mas, desde o Nobel de 2011, já não resta nenhuma dúvida de que tem o controle há 5 bilhôes de anos. São estes belos conceitos, digamos, "capitulativos" que nos ocupam com aquelas questões quase que "retóricas", já que o universo começou e terminará sem nosso aplauso, pois, depois do alvará da criação, seu engenheiro entrou em férias ou aposentadoria prematura, quem sabe, no ressort do nada e passou uma procuração para a entropia cuidar dos aspectos burocrárticos do longo processo, ou você teria alguma dúvida de que a natureza trabalha em favor do erro e que, no cerne de todos os encadeamentos catastróficos, parece sempre existir uma força amorosa secreta que investe na mesma direção mais improvável e, no balé macabro de suas simultaneidades, finalmente se encontram produzindo dano total. Por outro lado, existe, sim, uma possibilidade matemática remota de 50 chimpanzés digitarem, em velhas máquinas de escrever, num canto remoto do universo, todos os sonetos de Shakespeare, mas seria bom não esperar por isto, nem tentar atravessar a parede à sua frente.
Energia e materia escuras são enunciados que, no método científico, denominam-se, de acordo com a retórica aritotélica, "apofânticos", ou seja, a ciência descreve o que NÂO pode ser, como uma cerca mal ajambrada diante do precipício das significações. Conhecemos as propriedades e efeitos de ambas, isto é, a menos que você seja adepto de MOND, por exemplo, é como pedir a conta no restaurante e saber que a gorjeta é mais de 70%.
Duas velhinhas estão num asilo e uma diz para outra: Nossa, como comida por aqui é uma porcaria! E a outra retruca: Além disso, é pouca! Isto é a vida. Dura pouco, é tediosa e geramente é uma tremenda porcaria, salvo quando, do vácuo quântico, fulgura uma piada de Monty Python, ou uma melodia como a "Galaxy Song". Mas a vida enquanto auto-organização desafia esta entropia com sua matemática do caos. De maneira paradoxal, a vida, em sua tenacidade (apenas da perspectiva da geologia terrestre), parece ser um imperativo como febre auto-reflexiva da matéria para um dia cair em contradição e ser a contraparte da entropia, pois ela obedece a rigorosos padrões matemáticos, perfeitamente descritíveis. O velho Hegel afirmara uma vez que só é verdadeiro o que não produz contradiçâo, mas trata-se exatamente do contrário: somente pode ser verdadeiro aquilo que produz a contradição.
Pois seja o que for a "vida", e sua dignidade como pergunta e tentativa, ela não é e nem nunca foi apenas o produto da mera "adaptação" ao meio, ao contrário, ela sempre produziu um "excesso" de formas e padrões que os cientistas chamam quase que, por licença poética, "estéticos". Sabemos que existe vida apenas na terra. Sabemos também que existe vida com humor apenas na terra na busca permanente da piada definitiva. E sabemos também que a vida existe, porque o céu é escuro, apenas alguns kelvins acima do zero absoluto, caso contrário, seríamos assados naquele espeto universal da churrascaria da criação
Mas basta apenas olhar para o céu na distribuição uniforme de matéria visível e ver o absurdo, pois ele é uma imensa piada na forma de uma perfeita curva de corpo negro e somente poderia haver uma explicação plausível para que nossos vários modelos inflacionários encontrem um denominador comum com essa pequena jóia criogênica chamada sonda Max Planck e, bravamente, com nosso método "apofântico", chutaremos a cerca apenas alguns metros um pouco mais para longe.
No final do XIX, o fantasma da entropia e sua morte pelo gelo assombrou e também incediou a imaginação artística como diagnóstico da decâdencia da civilização européia. Se a própria história é um "motor", ela também deverá estar submetida às mesmas leis que organizam os processos físicos e químicos. O dramaturgo Alfred Jarry esboçou na figura do pai Ubu uma nova ciência que chamou de "Patafísica", justamente aquela que faz as perguntas que nenhum departamento ou instituição pode formular com dinheiro público. A Patafísica se define como a "ciência das soluções imaginárias e das leis que regulam as exceções" Por exemplo, qual seria a superfície de Deus. Não parece tão aburdo assim quando imaginamos que o tamanho do universo real, em relação ao seu horizonte de visibilidade no campo profundo do Hubble, seria, numa estimativa modesta em ordem de grandeza, equivalente à distância do núcleo à nuvem eletrônica que o circunda. Um ser humano andando é uma bolsa de água instável com um capacitor elétrico que produz contra-imagens e sonhos difusos, cujo centro de gravidade mal pode ser calculado no seu andar desengonçado. Como ele aprende a ficar de pé é uma história de amor a cada nova criança. Mas antes que as luzes se apaguem, finalmente, talvez você queira saber as respostas àquelas perguntas "definitivas" que o History e o Discovery Channels prometem responder depois do intervalo: Afinal, o que existe na área 51, quem assassinou J.F.Kennedy, e o que fizeram, enfim, com os cadáveres da autópsia de Roswell, pois o desejo de tudo não passe de um conto de fadas que a mamãe nos contou antes do beijo de boa noite será a imagem final antes que seus olhos se fechem. Será que alguém se lembrará de que você esteve na superfície do planeta, Brother, pois, certamente, a seta do tempo aponta que não haverá outra vida, nem ilha, e que não existe nenhuma possibilidade de você nascer de novo com a cara do Sawyer e, mais ainda, já que todos os sinais eletromagnéticos de vestígio humano a alguns anos luz em nossa vizinhança ainda são pura estática da qual não se pode extrair qualquer informação útil e se confundem com o ruído de fundo, eu não colocaria mais nenhum centavo no Setti, pois isto não é mesmo, definitivamente, ciência, Brother, a Grande Ciência não se baseia em "sustos" e "wishful thinking"
e o que você fará, então, esperar o último próton decair e suspirar, "ah, já estava mais do que na hora" e agora posso "não existir" mais em paz, o último apague as luzes. Haveria outras perguntas mais técnicas, que obcecam a maioria dos cientistas na tristeza burocrática de suas carreiras sem brilho, enfim, como é possivel existir num universo que literalmente "desconstroi" as evidências de seu desenvolvimento, sua própria historicidade material, pois sua acelerada expansão tornará nossa vizinhança cada vez mais solitária e, para este observador de um futuro remoto, não haveria mais a possibilidade sequer de reconstruir o que nós ainda podemos com a CMB e as supernovas 1A. Literalmente, o horizonte estaria "vazio" e seu "paradoxo" atual, que nos leva necessariamente à curvatura quase zero em grandes escalas (K 0) deixaria de ser um problema. Mas certamente a pergunta mais solitária e desesperada é que, nesse tempo remoto, não existira nenhuma "ilha de calor" para os nossos sonhos colonizarem, enfim, para onde iriam os nossos sonhos, memórias, o que amamos e odiamos, o último vestígio de informação útil daquilo que já foi certa vez seu "corpo" e a ilusão de "alma" que ele engendrou como um espasmo no abismo frio e escuro da noite eterna.
segunda-feira, 28 de novembro de 2011
Equinox - Einstein's Biggest Blunder
In the beginning was the void.
But the void was not nothing.
And there was light.
And the light changed.
And so the void brought forth the world.
And the world was good for it endured until men could comprehend it.
But it will come to pass that one day the energy of the void will have pushed all things away leaving nothing but the void.
But the void is not nothing.
At the dawn of a new century, a new theory is being born. It threatens to demolish the foundations of 20th century physics. Its authors are two of the world's leading cosmologists. If they're right, Einstein was wrong. It all began when Andy Albrecht and Joao Magueijo met at a conference in America in 1996.
This program began from Newtonian view of the universe then takes you through the General Relativity and the Flatness problem. This leads to the Horizon problem and its solution, the Inflation theory. However modern astronomy doesn't stop here, the Inflation theory has its flaw too, and what happened before the big bang? This can all be answered by changing one thing, the one thing no body dare to question until now.
But the void was not nothing.
And there was light.
And the light changed.
And so the void brought forth the world.
And the world was good for it endured until men could comprehend it.
But it will come to pass that one day the energy of the void will have pushed all things away leaving nothing but the void.
But the void is not nothing.
At the dawn of a new century, a new theory is being born. It threatens to demolish the foundations of 20th century physics. Its authors are two of the world's leading cosmologists. If they're right, Einstein was wrong. It all began when Andy Albrecht and Joao Magueijo met at a conference in America in 1996.
This program began from Newtonian view of the universe then takes you through the General Relativity and the Flatness problem. This leads to the Horizon problem and its solution, the Inflation theory. However modern astronomy doesn't stop here, the Inflation theory has its flaw too, and what happened before the big bang? This can all be answered by changing one thing, the one thing no body dare to question until now.
Assinar:
Postagens (Atom)
























































